Jeder kennt dieses Gefühl, wenn er Verwandte oder Bekannte in einem anderen Bundesland besucht und mit einem Mal das Gefühl hat: Irgendetwas stimmt doch mit dem Wasser hier nicht.
Bei bestimmten Werten sind keine Grenzwerte vorgegeben. Dieser Umstand und die Tatsache, dass die Spannweite der gesetzlich anerkannten Werte oft weitreichend ist, führt dazu, dass das Trinkwasser regionale Unterschiede aufweist. Wer genau darüber Bescheid wissen will, welche Werte sich hinter seinem Trinkwasser verbergen, der kann eine Wasseranalyse durchführen.
Verkalkte Rohre können ebenfalls durch die Wasseranalyse nachgewiesenwerden. Denn wenn die Richtwerte eingehalten werden, liegt das Problem oftmals in den Leitungen. Ein zu hoher Kalkwert, der bei einer Wasseranalyse im Einzelhaushalt nachgewiesen werden kann, muss sofort mittels einer Leitungserneuerung behoben werden. Denn insbesondere auf Schwangere aber auch aufkleine Kinder kann Kalk gesundheitsschädlich wirken. Heutzutage ist ein bedenkenswertes Ergebnis der Wasseranalyse allerdings unwahrscheinlich, da die Rohrsysteme modernisiert worden sind, nachdem sich die verantwortlichen Stellen der Gefahr bewusst wurden.